Leichtathletik

Ex-IAAF-Chef Diack erklärte Rücktritt als Foundation-Präsident

Im Visier der französischen Justiz: Ex-IAAF-Boss Lamine Diack.
© EPA

Der ehemalige Leichtathletik-Weltverbands-Chef Lamine Diack zog die Konsequenzen aus der Anklage der französischen Justiz wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche.

Monte Carlo – Der frühere Chef des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF), Lamine Diack, ist als Präsident der International Athletics Foundation (IAF) zurückgetreten. Dies teilte IAAF am Mittwoch mit. Die Foundation ist eine Wohltätigkeitsorganisation der IAAF zur weltweiten Entwicklung der Leichtathletik.

Gegen Diack ist von der französischen Justiz Anklage wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche erhoben worden. Der 82-jährige Senegalese soll Doping-Fälle vertuscht haben. Voraussichtlich wird sein Nachfolger im IAAF-Spitzenamt, Sebastian Coe, auch die Präsidentschaft der Foundation übernehmen.

Unterdessen hatte das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) das IOC-Ehrenmitglied Lamine Diack am Dienstag vorläufig suspendiert. Damit folgte das IOC der Empfehlung seiner Ethikkommission. (APA)

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