Waldbrand im Salzburger Pinzgau endgültig gelöscht

Fusch an der Glocknerstraße (APA) - Am Mittwoch hat es nach dem Waldbrand in Fusch an der Glocknerstraße (Pinzgau) endgültig „Brand aus“ geh...

Fusch an der Glocknerstraße (APA) - Am Mittwoch hat es nach dem Waldbrand in Fusch an der Glocknerstraße (Pinzgau) endgültig „Brand aus“ geheißen. Ein Überflug mit Hubschrauber und Wärmebildkamera habe ergeben, dass keine Glutnester mehr erkennbar sind, teilte Hannes Schernthaner von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See in einer Aussendung des Landes mit. Nun starten die Aufräumarbeiten.

Das Feuer war am Montag ausgebrochen, nachdem ein Landwirt im Bereich der Stiegeralm im Käfertal sogenannte Raumhaufen abgebrannt hatte. Dabei kam es wegen des starken Windes zum Funkenflug, der dürres Altgras in Brand setzte. Der Bauer alarmierte die Feuerwehr. Durch den Wind breitete sich das Feuer rasch aus und setzte Bäume und Sträucher in Brand. Die betroffene Fläche war einen bis zwei Hektar groß. Bereits am Montag unterstützten der Polizeihubschrauber „Libelle“ sowie ein Bundesheer-Helikopter aus Linz-Hörsching die Hilfsmannschaften beim Löscheinsatz. Auch am Dienstag waren noch rund 50 Feuerwehrleute und die beiden Helikopter im Einsatz.

Im gesamten Bundesland Salzburg gilt nach wie vor das Verbot des Feueranzündens und Rauchens im Wald. Es ist befristet bis zum Auftreten stärkerer Niederschläge, durch die die Waldböden ausreichend tief durchfeuchtet werden. „Mit ersten regionalen, jedoch nur leichten Niederschlägen ist erst am kommenden Wochenende zu rechnen, vor allem in den Nordstaulagen. Die derzeitigen Prognosen deuten darauf hin, dass auch für das kommende Wochenende im gesamten Lungau kein Regen zu erwarten ist“, so Alexander Ohms von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZG) in Salzburg.