Mietbetrug an Flüchtlingen: Stadt Wien sieht keinen Handlungsbedarf

Wien (APA) - Die Stadt Wien sieht keinen Handlungsbedarf bei dem Fall von mutmaßlichem Mietbetrug an Flüchtlingen, über den die APA am Mittw...

Wien (APA) - Die Stadt Wien sieht keinen Handlungsbedarf bei dem Fall von mutmaßlichem Mietbetrug an Flüchtlingen, über den die APA am Mittwoch berichtete. „Bei dem angesprochenen Fall hat der FSW in seinem Zuständigkeitsbereich bereits gehandelt“, teilte eine Sprecherin von Stadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) der APA in einer Stellungnahme mit. Der Fonds Soziales Wien (FSW) ist eine Körperschaft der Stadt Wien.

Dutzende Flüchtlinge könnten geschädigt worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zumindest zwei Vermieter, die Schutzsuchende gewerbsmäßig ausgebeutet haben sollen. Gegenüber der APA hieß es vom FSW, man habe in einigen Fällen nach Hinweisen der Ermittler die Auszahlung von Mietzuschüssen an Asylwerber eingestellt, wo ein mutmaßlicher Betrüger im Vertrag aufscheine.