Bank Austria-Ostsparte nach Mailand - Ostholding weg, Experten nicht

Wien/Mailand (APA) - Die Mailänder Bank-Austria-Mutter UniCredit hat Zentralisierungen und eine engere Verzahnung von Funktionen und Beteili...

Wien/Mailand (APA) - Die Mailänder Bank-Austria-Mutter UniCredit hat Zentralisierungen und eine engere Verzahnung von Funktionen und Beteiligungen vor. Davon ist die Bank Austria betroffen, die die Osteuropa-Zentrale von Wien nach Mailand abgeben muss. UniCredit hält die Ostbanken künftig direkt. Die jetzige österreichische „Subholding“ für Osteuropa würde beseitigt, das Know How der Ostdivision in Wien aber gewahrt.

UniCredit hat am Mittwochnachmittag nach dem Aufsichtsrat in Mailand entsprechende Absichten deponiert. Das könnte bedeuten, dass ein Großteil der Wiener Bank Austria-Mitarbeiter im Ostkompetenzzentrum bzw. in der Osteuropa-Kundenbetreuung ihren Job in Österreich behalten dürften. Für diese Agenden waren bisher rund 700 Leute in Wien abgestellt.

Um 15.30 Uhr erläutert Konzernchef Federico Ghizzoni Einzelheiten zu den neuen Mehrjahresplänen, die in ihren Einzelheiten alle noch weitere Organentscheidungen erfordern. Auch in den betroffenen Banken der Gruppe.

~ ISIN IT0004781412 WEB http://www.bankaustria.at

https://www.unicreditgroup.eu ~ APA451 2015-11-11/15:07