Flüchtlinge - Ausnahmen zu Lenk- und Ruhezeiten bleiben

Wien (APA) - Die Ausnahmen von den geltenden Lenk- und Ruhezeiten für Busfahrer wegen des Transports von Flüchtlingen bleiben. Dies sei weit...

Wien (APA) - Die Ausnahmen von den geltenden Lenk- und Ruhezeiten für Busfahrer wegen des Transports von Flüchtlingen bleiben. Dies sei weiterhin notwendig, so das Verkehrsministerium am Mittwochnachmittag in einer Aussendung. Wann wieder zum Regelbetrieb zurückgekehrt werden kann, hänge von den Notwendigkeiten aus der laufenden Entwicklung ab und könne jetzt noch nicht abgeschätzt werden.

Mit ihrem unermüdlichen Einsatz hätten die unzähligen Buslenker wesentlich zu einem menschlichen Gesicht Österreichs beigetragen, lobte das Ressort. Das Arbeitszeitgesetz sei von der Ausnahme nicht betroffen. Deshalb gelte die gesetzliche Wochenarbeitszeit von höchstens 48 Stunden – die laut Kollektivvertrag auf maximal 60 Stunden erweitert werden kann – nach wie vor.

Ein Lenkeinsatz rund um die Uhr sei auch jetzt nicht erlaubt. Entsprechend den Regelungen der Straßenverkehrsordnung darf ein Fahrzeug nur von jemandem gelenkt werden, der dazu körperlich und geistig in der Lage ist. Komplett übermüdete und erschöpfte Lenker dürfen daher nicht eingesetzt werden.