Flüchtlinge - Merkel sieht afrikanische Länder in der Pflicht

Valletta (APA/dpa) - Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in der Flüchtlingskrise auch die afrikanischen Länder in der Pflicht. ...

Valletta (APA/dpa) - Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in der Flüchtlingskrise auch die afrikanischen Länder in der Pflicht. Merkel sagte beim EU-Sondergipfel zur Migration am Mittwoch in Valletta (Malta), das Treffen sei ein wichtiger Schritt „ein kameradschaftliches Verhältnis zu Afrika zu entwickeln, aber auch eines, in dem neben Hilfe auch klare Forderungen formuliert werden und Erwartungen.“

Bei dem Treffen solle ein Aktionsplan beschlossen werden. Dieser werde „auch die afrikanischen Regierungschefs darauf verpflichten, mit ihren (...) Bürgerinnen und Bürgern so umzugehen, dass die Jugend des Kontinents eine Chance hat und dass Armut und auch Intransparenz bekämpft werden.“ Nur in Kooperation könnten Europa und Afrika Schmugglern und Menschenschleppern das Handwerk legen. In Valletta beraten mehr als 60 Länder der EU und Afrika bei einem zweitägigen Sondergipfel über die Migrationskrise.