Papst will Grenzregionen und Unruheprovinz in Mexiko besuchen

Vatikanstadt/Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Bei seiner Mexiko-Reise im kommenden Jahr will Papst Franziskus die Grenzregionen und eine Unruheprovi...

Vatikanstadt/Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Bei seiner Mexiko-Reise im kommenden Jahr will Papst Franziskus die Grenzregionen und eine Unruheprovinz besuchen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche werde in die Bundesstaaten Chiapas, Michoacan und Chihuahua kommen, kündigte die mexikanische Außenministerin Claudia Ruiz Massieu am Mittwoch an.

Nach Angaben der Erzdiözese von Mexiko-Stadt ist die Papstreise vom 12. bis zum 20 Februar geplant. Einzelheiten will der Vatikan am 12. Dezember bekanntgeben.

Chihuahua im Norden des Landes an der Grenze zu den USA liegt auf der Migrationsroute in die Vereinigten Staaten und ist eine der gefährlichsten Regionen Mexikos. In Chiapas im Süden kommen jährlich Zehntausende Einwanderer aus Mittelamerika an. Der Bundesstaat Michoacan im Westen des Landes wird von blutigen Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen und Bürgerwehren geprägt.