Unicredit - Ghizzoni schließt Kapitalerhöhung aus

Rom/Mailand (APA) - UniCredit-Chef Federico Ghizzoni hat eine Kapitalerhöhung entschieden ausgeschlossen.“Es wäre absurd, Geld von den Aktio...

Rom/Mailand (APA) - UniCredit-Chef Federico Ghizzoni hat eine Kapitalerhöhung entschieden ausgeschlossen.“Es wäre absurd, Geld von den Aktionären zu verlangen“, sagte Ghizzoni. Er bestätigte, dass er keine Pläne zur Trennung von der Direktbank-Tochter Fineco habe.

„Fineco steht weder als Unternehmern noch als Unternehmensbeteiligung zum Verkauf. Warum sollen wir uns von Töchtern trennen, die wachsen?“, betonte der Banker. Er schloss aus, dass die Bank-Austria-Mutter UniCredit Interesse an einem Zusammenschluss mit der Krisenbank Monte Paschi di Siena (MPS), oder mit Volksbanken habe, die sich zurzeit in Aktiengesellschaften umwandeln. „Wir sind nicht an Fusionen interessiert“, so Ghizzoni.

Der CEO reagierte scharf auf Kritik der Gewerkschaften zum Entwicklungsplan. „Die Gewerkschaften haben den Plan falsch gelesen. Er besteht nicht aus Kürzungen, sondern aus Investitionen. Es ist ein Wachstumsplan“, versicherte Ghizzoni. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es mit dem Gewerkschaften zu einer Lösung über die Jobkürzungen kommen werde. „Wir werden in Ruhe und mit konstruktivem Geist eine Lösung finden“, betonte der UniCredit-Chef.

~ ISIN IT0004781412 WEB https://www.unicreditgroup.eu ~ APA613 2015-11-11/20:06