Ski alpin: US-Damenrennen 2016 an der Ostküste statt in Aspen

Park City (Utah)/Wien (APA) - Die November-Damenrennen im alpinen Ski-Weltcup gehen 2016 nicht in Aspen (Colorado) sondern in Killington in ...

Park City (Utah)/Wien (APA) - Die November-Damenrennen im alpinen Ski-Weltcup gehen 2016 nicht in Aspen (Colorado) sondern in Killington in Vermont an der US-Ostküste in Szene. Das steht nach der Bestätigung der Weltcup-Kalender 2016/17 durch den Internationalen Skiverband (FIS) fest. Es sind die ersten US-Weltcuprennen in New England seit dem Weltcup-Finale 1991 in Waterville Valley im US-Bundesstaat New Hampshire.

Während sich der US-Skiverband für das in den deutlich niedrigeren Appalachen liegenden Killington-Ressort als Schauplatz des Riesentorlaufs und des Slaloms der Damen am traditionellen Thanksgiving-Wochenende (26./27. November) entschieden hat, ist Aspen im nächsten Winter Schauplatz des Weltcup-Finales im März (15.-19.3.) 2017. Von den Änderungen unberührt bleiben die US-Herrenrennen mit ihren Bewerben in Beaver Creek (Colorado) vom 2.- 4. Dezember 2016.

Laut US-Verbandspräsident Tiger Shaw werden die Damen-Rennen an der Ostküste, von wo u.a. Bode Miller (New Hampshire) stammt, dem Profil des alpinen Skirennsports in den USA gut tun. Fans und Industrie hätten durchwegs positiv auf die Änderung reagiert, meinte Shaw.

Zu den weiteren Beschlüssen des FIS-Herbstmeetings in Oberhofen zählten eine schrittweise Anhebung der zuletzt bei 100.000 Schweizer Franken liegenden Mindest-Preisgelder im Alpin-Weltcup auf 110.000 (Saison 2015/16) bzw. 120.000 CHF (2016/17), eine geänderte Startreihenfolge in Super-G und Abfahrt ab der Saison 2016/17 sowie die Qualifikations-Kriterien für Olympia 2018. Im März 2017 sind auch im Damen-Kalender Speed-Rennen in Jeongseon als Olympia-Tests für die Winterspiele 2018 in Südkorea geplant.

Uganda und Afghanistan wurden provisorisch aufgenommen. Insgesamt hat der Ski-Weltverband damit derzeit 126 Mitglieder.