Kompositorischer Erfolgslauf: Uraufführungsreigen für Thomas Larcher

Wien/Leipzig/Grenoble (APA) - Für den Tiroler Komponisten Thomas Larcher läuft es derzeit rund. Für 2018 wird er eine Oper für die Werkstatt...

Wien/Leipzig/Grenoble (APA) - Für den Tiroler Komponisten Thomas Larcher läuft es derzeit rund. Für 2018 wird er eine Oper für die Werkstattbühne der Bregenzer Festspiele schreiben, aber auch schon in der laufenden Saison stehen zahlreiche Uraufführungen des umtriebigen 52-Jährigen in ganz Europa an. So hat als nächstes das ehrwürdige Gewandhausorchester Leipzig Larcher am Tapet.

Am 26. November wird in der sächsischen Metropole seine Symphonie „Alle Tage“ für Bariton und Orchester unter Christoph Eschenbach uraufgeführt. Mit dem deutschen Sänger Matthias Goerne hat man auch für die Stimmpartie einen renommierten Namen gewinnen können, der als Larcher-Kenner gilt und schon einige Projekte mit dem Komponisten verwirklicht hat. Larcher kombiniert für „Alle Tage“ vier Vertonungen von Ingeborg-Bachmann-Texten mit zwei rein instrumentalen Sätzen. Von Leipzig wandert das Werk dann nach Washington weiter, wo Eschenbach und Goerne mit dem National Symphony Orchestera am 1. November 2016 zum Konzert laden werden.

Bereits im Dezember geht es mit dem Uraufführungsreigen weiter, hat das Belcea Quartet Larcher doch den Auftrag für ein Streichquartett zum 20-jährigen Bestehen der Formation erteilt. Eine logische Wahl, liegt der musikalische Urgrund Larchers schließlich in der Kammermusik. „Lucid Dreams“ heißt das entstandene Werk, das am 2. Dezember in Grenoble gleichsam das Licht der Welt erblickt - anschließende Europatournee inklusive. Nach einem Zwischenstopp in der Berliner Philharmonie gastiert das Londoner Ensemble am 8. und 9. Dezember bereits auch im Wiener Konzerthaus.

Im Februar wendet sich der Pianist Larcher dann dem Cello zu, wenn am 11. des Monats im Amsterdamer Muziekgebouw aan ‚t IJ der Cellist Jean-Guihen Queyras gemeinsam mit der Amsterdam Sinfonietta sein Cellokonzert zur Uraufführung bringt. Bereits vier Tage später, am 15. Februar, ist das Werk dann in gleicher Besetzung im Wiener Konzerthaus zu erleben, bevor Aufführungen in ganz Europa folgen.

In noch etwas weiterer Ferne liegt da der krönende Abschluss der laufenden Saison. So bringen am 4. und 5. Juni die Wiener Philharmoniker unter Semyon Bychkov im Musikverein Larchers noch prosaisch „Konzert für Orchester“ betiteltes Werk zur Uraufführung.

(S E R V I C E - www.thomas-larcher.com)