Leichtathletik/Judo: Modernisierte Anlagen im BSFZ Südstadt eröffnet

Maria Enzersdorf (APA) - Österreichs Elite- und Nachwuchs-Athleten im Judo und der Leichtathletik finden seit Donnerstag im Bundessport- und...

Maria Enzersdorf (APA) - Österreichs Elite- und Nachwuchs-Athleten im Judo und der Leichtathletik finden seit Donnerstag im Bundessport- und Freizeitzentrum Südstadt (BSFZ) verbesserte Trainingsbedingungen vor. Das Judo-Dojo für die Kampfsportler wurde auf rund 470 Quadratmeter mehr als verdoppelt, die Leichtathletik-Halle bietet mit einer Länge von 110 Metern barrierefrei winterfeste Trainingsmöglichkeiten.

Hürdenläufer, Hoch- und Weitspringer, Diskus- und Speerwerfer, Kugelstoßer sowie Sprinter auf sechs Bahnen sind in der Anlage willkommen. „In meiner Trainingsgruppe arbeiten Athletinnen und Athleten mit und ohne Behinderung zusammen, um sich auf Rio 2016 vorzubereiten“, sagte Nationaltrainer Gregor Högler. „Für sie war es besonders vorteilhaft, dass die Halle noch vor dem Wintertraining fertiggestellt wurde.“

Die Wettkampfflächen im Judo-Bereich entsprechen nun internationalen Standards. „Mit der erweiterten Trainingsfläche können wir nun leichter internationale Sparringpartner für unsere Judoka einladen“, erklärte Judo-Stützpunkttrainer Anton Summer anlässlich der von Sportminister Gerald Klug am Donnerstag vorgenommenen Eröffnung. Auch nationale Wettkämpfe sind in der Südstadt nun möglich.

„Die Südstadt ist Österreichs größtes Leistungssportzentrum für den Sommersport“, erklärte Klug. „Wir wollen hier unseren Nachwuchstalenten, Heeressportlern und Spitzenathleten ein Trainingsumfeld von internationalem Niveau bieten.“ Aktuell werden in der Südstadt 245 Sommer- bzw. 63 Heeressportler betreut, darunter Athleten aus den acht Fachverbänden Fechten, Handball, Judo, Leichtathletik, Rad, Schwimmen, Tennis und Triathlon.