Flüchtlinge - IWF drängt G-20 zu grenzüberschreitender Lösung

Washington (APA/dpa) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Staats- und Regierungschefs der G-20-Staaten zu grenzüberschreitenden ...

Washington (APA/dpa) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Staats- und Regierungschefs der G-20-Staaten zu grenzüberschreitenden Lösungen der Flüchtlingskrise gedrängt. „Die Flüchtlingswelle der vergangenen Jahre hat so starke Ausmaße erreicht wie seit Jahrzehnten nicht mehr“, schreibt IWF-Chefin Christine Lagarde in einem Beitrag im IWF-Blog vom Mittwoch. Diese Zahlen könnten weiter zunehmen.

Schon jetzt machten Flüchtlinge und Migranten, die aus wirtschaftlichen Gründen ihr Land verließen, schätzungsweise drei Prozent der Weltbevölkerung aus. „Während sich die G-20-Anführer dieses Wochenende in der Türkei versammeln, werden sie herzzerreißende Bilder vertriebener Menschen in Gedanken haben, die von bewaffneten Konflikten und wirtschaftlicher Not gepackt sind“, schreibt Lagarde. Sie lobte Jordanien und andere benachbarte Staaten des Bürgerkriegslands Syrien für ihre Bemühungen, Flüchtlingen zu helfen. „Vor allem unter fortschrittlichen Ländern“ müssten aber mehr Flüchtlinge aufgenommen werden. „Kein Land kann die Flüchtlingsfrage allein bewältigen. Wir brauchen globale Zusammenarbeit.“

~ WEB http://www.imf.org ~ APA514 2015-11-12/17:05