Internationale Besorgnis über Gewalt in Burundi

Valletta/Bujumbura (APA/dpa) - Die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die Afrikanische Union haben sich besorgt über die zunehmen...

Valletta/Bujumbura (APA/dpa) - Die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die Afrikanische Union haben sich besorgt über die zunehmende Gewalt in Burundi geäußert. Bei einem Treffen am Rande des Sondergipfels zur Migration in der maltesischen Hauptstadt Valletta versprachen führende Mitglieder der drei Organisationen eine enge Zusammenarbeit. Sie soll gewährleisten, dass sich die Lage nicht weiter verschlechtere.

Der stellvertretende UNO-Generalsekretär Jan Eliasson, die Vorsitzende der Afrikanischen Union Nkosazana Dlamini-Zuma sowie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sprachen sich in einer gemeinsamen Erklärung ferner für Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition des ostafrikanischen Landes aus.

Die Krise in Burundi hatte Präsident Pierre Nkurunziza ausgelöst, als er sich bei einer umstrittenen Wahl im Juli für eine dritte Amtszeit bestätigen ließ. Im Lauf der Krise flohen mehr als 210.000 Menschen aus Angst vor einer Eskalation der Lage außer Landes. Nach UNO-Angaben sind Hunderte Menschen getötet und Hunderte verhaftet worden.

~ WEB http://www.un.org/en/ ~ APA538 2015-11-12/17:48