Tusk: Cameron stellt harte EU-Reformforderungen

Valletta (APA/dpa) - Die EU-Reformforderungen des britischen Premiers David Cameron haben beim europäischen Sondergipfel zur Flüchtlingskris...

Valletta (APA/dpa) - Die EU-Reformforderungen des britischen Premiers David Cameron haben beim europäischen Sondergipfel zur Flüchtlingskrise ein kritisches Echo hervorgerufen. „Die Forderungen sind hart“, sagte EU-Gipfelchef Donald Tusk am Donnerstag in der maltesischen Hauptstadt Valletta. Es werde schwer sein, unter den EU-Staaten eine Vereinbarung dazu zu finden.

Er könne nicht garantieren, dass dies im Dezember gelingen werden. Die EU-“Chefs“ wollen Mitte kommenden Monats bei ihrem regulären Gipfel über Camerons Forderungen sprechen. „Das ist ein sehr sehr hartes Spiel“, resümierte Tusk.

Cameron hatte seinen Vorstoß Anfang der Woche öffentlich gemacht. Besonders umstritten ist sein Anliegen, EU-Bürgern den Zugang zu Sozialleistungen in seinem Land zu erschweren. Die Verhandlungen zu Großbritannien sollen in der kommenden Woche in Brüssel beginnen. Cameron will bis Ende 2017 ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft seines Landes abhalten.