Zwei weitere Schweizer Banken legen Steuerstreit mit USA bei

Bern (APA/sda) - Zwei weitere Schweizer Banken haben den Steuerstreit mit den US-Behörden beilegen können: Die Auslandsbank Banque Internati...

Bern (APA/sda) - Zwei weitere Schweizer Banken haben den Steuerstreit mit den US-Behörden beilegen können: Die Auslandsbank Banque Internationale à Luxembourg (BIL) Suisse sowie die Zuger Kantonalbank, müssen Geldstrafen von 9,7 Mio. bzw. 3,8 Mio. Dollar (3,55 Mio. Euro) bezahlen, gab das US-Justizministerium (DoJ) am Donnerstagabend bekannt.

Die Institute hatten Bankkonten für US-Steuerzahler eröffnet, die andere Schweizer Banken wie die UBS oder die Credit Suisse wegen Ermittlungen durch das DoJ verlassen mussten. BIL Suisse habe seit August 2008 insgesamt 145 Konten mit US-Bezug mit einem maximalen Gesamtwert von mehr als 64 MIo. Dollar verwaltet.

Bei der Zuger Kantonalbank belief sich die Zahl der Konten mit US-Bezug auf 434 und der Gesamtwert auf maximal 220 Millionen Dollar. Die Zuger Kantonalbank habe ebenfalls Gelder von einigen wenigen UBS-Kunden akzeptiert, die vermutlich die Großbank wegen der Ermittlungen der US-Behörden verlassen hätten, heißt es in der Mitteilung der US-Behörde.

Insgesamt haben mittlerweile 51 Schweizer Banken der „Kategorie 2“ im US-Steuerprogramm eine Einigung mit dem DoJ erzielt.