Obama vor G-20-Gipfel: USA bereit zu führen, aber nicht alleine

Washington (APA/dpa) - Vor dem Gipfel der G-20 an diesem Sonntag hat US-Präsident Barack Obama die mächtigsten Volkswirtschaften zu mehr gem...

Washington (APA/dpa) - Vor dem Gipfel der G-20 an diesem Sonntag hat US-Präsident Barack Obama die mächtigsten Volkswirtschaften zu mehr gemeinsamen Anstrengungen aufgerufen. In einem Beitrag für die „Financial Times“ (Freitag) schreibt Obama: „Wenn die vergangenen sieben Jahre irgendetwas gezeigt haben, dann dass wir alle Anteil am Erfolg des anderen haben.“

Die USA seien weiter bereit, globale Bemühungen anzuführen für mehr Jobs, stärkeres Wachstum und anhaltenden Wohlstand. „Die globale Wirtschaft wächst zu langsam“, schreibt Obama. Die G-20 hätten das bereits vergangenes Jahr festgehalten, jetzt gelte es umso mehr.

Obama weiter: „Die USA können nicht der alleinige Motor globalen Wachstums sein.“ Die G-20 müssten das weltweite Wachstum so ankurbeln, dass es wirklich allen Menschen zu gute komme.

Ausdrücklich wandte sich der Präsident an China: „China muss seine wachsende Mittelschicht entfesseln, in dem es sich schneller zu einer von Verbrauchern getriebenen Volkswirtschaft wandelt.“