Fernpass

Am Kreis Imst-Nord läuft es nach zwei Monaten rund

Thomas Covini, Stefan Praxmarer und Heini Gstrein (v. l.) präsentieren im neuen Kreisverkehr die Pläne. Rechts neben dem Kreisverkehr führt der Bypass den Fließverkehr in Richtung Nassereith vorbei.
© Paschinger

Am Montag wird die Bodenmarkierung noch angebracht, dann wird auch der Bypass für den Fernpass-Verkehr offiziell freigegeben.

Von Alexander Paschinger

Imst –Seit einigen Tagen geht es an der Nordeinmündung von Imst in die Mieminger Bundesstraße buchstäblich rund: Binnen nur zwei Monaten wurde der nächste Kreisverkehr aus dem Boden gestampft. Mit seinen 35 Metern Durchmesser und einem eigenen Bypass erlaubt er vor allem den Imstern eine gefahrlose Ausfahrt in Richtung Nassereith. Am Montag werden noch die Bodenmarkierungen aufgemalt, es folgen noch allerlei andere Arbeiten, „aber der Kreisverkehr samt Bypass steht im Laufe der nächsten Woche zur Verfügung“, freut sich der Imster Verkehrsreferent und Anstoßgeber GR Heini Gstrein.

„Die Bauzeit verlief ohne Unfälle und eigentlich auch ohne große Behinderungen“, erklärt Bauleiter Thomas Covini vom Bezirksbauamt. Sicher, zuletzt war die Imster Nordausfahrt einige Tage gesperrt, aber das gestaltete sich problemlos. Besonders hebt er die ausführende Baufirma hervor. Ganz fertig wird das Baulos aber erst 2016: Die letzte, drei Zentimeter dicke Asphaltschicht kann nur bei einer Bodentemperatur von zehn Grad aufgebracht werden. Und die sind trotz Sonn­e zu dieser Jahreszeit nicht mehr möglich.

Der neue Kreisverkehr, der mit allen Begleitmaßnahmen rund 600.000 Euro kostet, deckt vor allem zwei Dinge ab: Erstens geht es um die Ausfahrt von Imst-Nord und zweitens um einen reibungslosen Fließverkehr in Richtung Nassereith, der durch den Bypass ermöglicht wird, ergänzt Bezirksbauamtsleiter Günter Heppke.

„Aufgrund der Erleichterung für die Anrainer, die ja mit ein Ziel der Fernpass-Strategie ist, fällt auch der Anteil des Landes höher aus“, verrät Bürgermeister Stefan Weirather. Gut die Hälfte der Kosten wurde zugesagt.

Neben den verkehrstechnischen Erleichterungen kann Stefan Praxmarer von der Bauaufsicht noch einen Vorteil des neuen Kreisverkehrs ausmachen: „Die Wägen bei der Fasnacht mussten bis jetzt kompliziert umdrehen – das geht mit dem Kreis besser.“ Für Heini Gstrein ist es der fünfte Imster Kreisverkehr, der ihn zuletzt auch zum „Herrn der Ringe“ adelte. Der Gemeinderat, der auch im Februar wieder antreten wird, hat aber „schon den nächsten zumindest angedacht“.

Für die Imster ist es nun leichter, auf die Bundesstraße in Richtung Nassereith aufzufahren. Immer wieder gab es hier zumindest Blechschäden.
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