EU fordert politischen Dialog in Burundi

Brüssel (APA) - Die EU-Außenminister werden sich am Montag in Brüssel mit der Gewalt in Burundi befassen. Im Vorfeld forderte ein hochrangig...

Brüssel (APA) - Die EU-Außenminister werden sich am Montag in Brüssel mit der Gewalt in Burundi befassen. Im Vorfeld forderte ein hochrangiger EU-Beamter eine enge Zusammenarbeit innerhalb des ostafrikanischen Landes, Regierung und Opposition wurden zu einem Dialog aufgefordert, hieß es am Freitag in Brüssel.

Alle Parteien seien aufgefordert, Gewalt und Aufrufe zur Gewalt zu stoppen und in politische Gespräche zu treten. Das sei der einzige Ausweg aus der Krise, sagte der EU-Beamte. Der Punkt war auf Wunsch Belgiens auf die Tagesordnung des Außenministerrates gesetzt worden.

Die von der EU geforderten Konsultationen sind in Artikel 96 des Cotonou-Abkommens vorgesehen, das die Zusammenarbeit der EU mit Ländern in Afrika, der Karibik und der Pazifikregion regelt. Die Vereinbarung sieht bei einem Scheitern solcher Gespräche „angemessene Maßnahmen“ vor. Diese könnten laut dem hochrangigem EU-Beamten bis hin zur Aussetzung der Zusammenarbeit gehen.