Flüchtlinge - Transportbranche fordert Entlastungen wegen Kontrollen

Innsbruck (APA) - Die heimischen Transportunternehmen verlangen angesichts des anhaltenden Flüchtlingsstroms und der damit verbundenen Verke...

Innsbruck (APA) - Die heimischen Transportunternehmen verlangen angesichts des anhaltenden Flüchtlingsstroms und der damit verbundenen Verkehrsbehinderungen durch Grenzkontrollen die temporäre Aufhebung der geltenden Lenk- und Ruhezeitbestimmungen. Zudem wollen die Spediteure, dass Fahrverbote gelockert werden, hieß es in einer Aussendung der Tiroler Wirtschaftskammer am Freitag.

Etwa sollen Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz sowie Wochenendfahrverbote vorübergehend ausgesetzt werden. Damit sollen die völlig verstopften Autobahnen an den Grenzübergängen entlastet werden.

„Die kilometerlangen Staus und die stundenlangen Wartezeiten bedeuten für die Transportwirtschaft Mehrkosten von rund 2,5 Mio. Euro pro Tag“, meinte Gottfried Strobl, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Tirol. Die gegenwärtige Situation an den Grenzen sei für die heimische Frächterbranche nicht tragbar. „Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, so Strobl.