Zitate der Woche - „Wer will, der kann“

Wien (APA) - „Vor einigen Monaten war ‚Zelt‘ das Unwort, jetzt ist es ‚Zaun‘.“ - Immer Zores mit dem Z, Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP)....

Wien (APA) - „Vor einigen Monaten war ‚Zelt‘ das Unwort, jetzt ist es ‚Zaun‘.“ - Immer Zores mit dem Z, Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP).

„Die Diskussion auf Zaun oder nicht Zaun zu reduzieren, ist eines Staates unwürdig.“ - Besorgt um die Würde, Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP).

„Es geht nicht darum, wie der Zaun ausschaut, sondern wie lang er ist.“ - die Regierung verhandelt ausgiebig, noch einmal Mikl-Leitner...

„Wir haben zwei Wahrheiten, die sich an sich nicht entgegenstehen.“ - ... und ist sich mitunter nicht einmal einig, wer wann welches Konzept gesehen hat, wie Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) analysiert.

„Die Geduld der Bürger ist endenwollend und meine auch.“ - Mikl-Leitner reicht es bald.

„Der Geduldsfaden ist ein recht dünner.“ - SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder auch, er meint aber die Innenministerin.

„Es ist entschieden.“ - Mikl-Leitner kann dann einen kurzen Zaun verkünden.

„Ich bin sehr dankbar, dass diese Fragen intensiv erörtert wurden.“ - Und Kanzleramtsminister Josef Ostermayer (SPÖ) fand die Diskussion gut.

„Wer will, der kann. Ich hoffe, sie wollen.“ - Flüchtlingskoordinator Christian Konrad weiß, wie es zumindest in der Theorie geht.

„Ich ärgere mich auch, wenn ich jetzt ins Weinviertel zu meiner Mutter fahre und weiß, dass manche über Gebühr beansprucht werden, und sehe, dass Kollegen Laser messen.“ - Polizeigewerkschafter Hermann Greylinger will nicht von seinen Kollegen geblitzt werden, sondern sieht sie lieber an der Grenze.

„Frau Merkel hatte Herz, aber keinen Plan.“ - Deutschlands Alt-Kanzler Gerhard Schröder über die Flüchtlingspolitik seiner Nachfolgerin.

„Ich weiß nicht, ob es dann noch Sicherheitsleute für uns geben wird, ich weiß nicht, ob es einen Chauffeur geben wird oder ob wir wieder ganz zurückfallen in eine Privatheit, wo wir dann mit 78 und 73 Jahren wieder anfangen müssen selber Auto zu fahren - nach 20 Jahren, wo mein Mann nicht am Steuer gesessen ist.“ - Margit Fischer über die Zeit nach dem Amt.

„Hier wird die ganze Redezeit verschissen.“ - Werner Kogler (Grüne) gefallen die Befragungstechniken einiger Mitglieder im Hypo-U-Ausschuss nicht.

„Wenn ich will, dass Investoren kommen, dann kann ich nicht deppert reden über unseren Wirtschaftsstandort.“ - Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) mit freundschaftlichem Rat für Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl.

„Peter Pilz sollte einmal an seiner Gender-Perspektive arbeiten.“ - Bundessprecherin Eva Glawischnig mit Tipps für das grüne Alphamännchen.