Kopacz verzichtet auf Kampfkandidatur um Parteivorsitz

Warschau (APA/dpa) - Nach ihrer Niederlage bei der Parlamentswahl verzichtet die am Donnerstag zurückgetretene polnische Regierungschefin Ew...

Warschau (APA/dpa) - Nach ihrer Niederlage bei der Parlamentswahl verzichtet die am Donnerstag zurückgetretene polnische Regierungschefin Ewa Kopacz auf eine erneute Bewerbung um den Parteivorsitz der rechtsliberalen Bürgerplattform (PO). Das berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP am Freitag unter Berufung auf PO-Politiker nach einer Sitzung des Parteivorstands.

Kopacz, derzeit noch PO-Parteichefin, hatte am Donnerstag auch die Kampfabstimmung um den Posten des künftigen Fraktionsvorsitzenden im Parlament verloren. Bereits nach der Parlamentswahl am 25. Oktober hatten prominente PO-Politiker personelle Konsequenzen in der Parteispitze gefordert - allen voran diejenigen, die von Kopacz nach einer Abhöraffäre im Sommer zum Rücktritt von ihren Posten gedrängt wurden.