Schwens-Harrant mit Staatspreis für Literaturkritik ausgezeichnet

Wien (APA) - Die Feuilletonchefin der Wochenzeitung „Die Furche“, Brigitte Schwens-Harrant, wurde am Freitagnachmittag im Bundeskanzleramt m...

Wien (APA) - Die Feuilletonchefin der Wochenzeitung „Die Furche“, Brigitte Schwens-Harrant, wurde am Freitagnachmittag im Bundeskanzleramt mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik ausgezeichnet. Der Preis wird im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik vergeben und ist mit 8.000 Euro dotiert.

Gewürdigt werden soll mit dem Preis „eine Persönlichkeit, die sich durch hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der Literaturkritik in Zeitungen und Zeitschriften, in den audiovisuellen Medien oder in Einzelpublikationen besonders ausgezeichnet hat“, heißt es in einer Aussendung.

„Brigitte Schwens-Harrant ist eine Journalistin und Autorin, die seit vielen Jahren ein Engagement im Ensemble der ‚Furche‘ hat. Sie spielt mit ihren Zeitschriftenbeiträgen und Büchern als klug und sensibel urteilende Kritikerin und Essayistin eine gewichtige Rolle im literarischen Leben unseres Landes“, sagte Robert Stocker, Leiter der Literaturabteilung im Bundeskanzleramt, in Vertretung von Kulturminister Josef Ostermayer, bei der Übergabe des Staatspreises.

Brigitte Schwens-Harrant wurde 1967 in Wels geboren und studierte in Wien Deutsche Philologie und Theologie. Seit 1992 arbeitet sie als Redakteurin verschiedener Medien im Literaturbereich. Seit 2002 ist sie Ressortleiterin für Literatur, seit 2013 Feuilletonchefin der Wochenzeitung „Die Furche“.