Paris-Terror: Ermittler: Anschlagserie gegen sieben Punkte

Paris (APA/dpa/AFP) - Die Anschlagserie in Paris richtete sich gegen sieben verschiedene Punkte in der französischen Hauptstadt. Das verlaut...

Paris (APA/dpa/AFP) - Die Anschlagserie in Paris richtete sich gegen sieben verschiedene Punkte in der französischen Hauptstadt. Das verlautete in der Nacht auf Samstag aus Ermittlerkreisen.

Eine der Explosionen in der Nähe des Stade de France in Paris ist laut Ermittlerkreisen durch einen Selbstmordattentäter ausgelöst worden. In der Nähe des Fußballstadions im Norden von Paris, in dem zu dem Zeitpunkt die deutsche Nationalmannschaft gegen das französische Team spielte, waren mindestens fünf Menschen getötet worden. Bei der Anschlagsserie am Freitagabend, bei der es auch Schießereien und eine Geiselnahme gab, wurden insgesamt mindestens 39 Menschen getötet.

Die Terroristen schossen im Pariser Konzertsaal „Bataclan“ laut einem Augenzeugen etwa zehn Minuten mit Kalaschnikows um sich. Ein Radioreporter, der zufällig im „Bataclan“ war, erzählte dem US-Sender CNN, die Männer seien schwarz gekleidet gewesen und hätten wahllos in die Menge geschossen. Sie seien nicht maskiert gewesen. Ein Geiselnehmer, dessen Gesicht er gesehen habe, sei um die 20 bis 25 Jahre gewesen. Er selbst habe fliehen können. Am Ausgang habe er mindestens 20 Leichen und zahlreiche Verletzte gesehen. Ein Freund verstecke sich noch immer Theater, er stehe im SMS-Kontakt mit ihm, erzählte der Radioreporter.