Tirol

Eine Notschlafstelle in Innsbruck ab Sonntag geöffnet

Ein schlafender Obdachloser in einem Parkhaus. Bereits jetzt sind die Nächte im Freien sehr kalt.
© Hetfleisch

Eine der beiden Notunterkünfte für Obdachlose in Innsbruck geht am 15. November in Betrieb.

Innsbruck – Insgesamt finden in zwei Notschlafstellen fünfzig Personen im Winter in Innsbruck ein Dach über den Kopf. Mit Sonntag, 15. November, öffnet die Einrichtung in der Amraser Straße. Das Rote Kreuz betreut diese Unterkunft ebenso wie die zweite in der Gumppstraße beim Integrationshaus. Letztere öffnet „etwas später“, teilte das Land am Samstag mit.

Beide Winternotschlafstellen sind bis 15. April Ablaufstellen für jene Menschen, die in der kalten Jahreszeit akut einen Schlafplatz benötigen. Das Angebot richtet sich an wohnungslose Menschen, die neben einer kurzfristigen Schlafmöglichkeit sowie warmen Mahlzeiten auch eine soziale Unterstützung erhalten: Insgesamt fünf geschulte Mitarbeiter – davon pro Standort jeweils zwei im Nachtdienst – betreuen die wohnungslosen Menschen, sind Ansprechpartner für deren Anliegen und geben Auskunft über andere Hilfseinrichtungen, an die sich die Betroffenen mit ihren Problemen wenden können.

„Die Winternotschlafstellen stellen einen geschützten Raum für die Betroffenen dar“, betont die zuständige Landesrätin Christine Baur. Daher seien auch geschlechterspezifisch getrennte Schlafbereiche vorgesehen. (TT.com)

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