Eisschnelllauf

Bittner landete bei Weltcupauftakt über 500 m auf Platz fünf

Pfeilschnell: Die Innsbruckerin Vanessa Bittner legte in Kanada einen fulminanten Saisonstart hin.
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Die Tirolerin Vanessa Bittner raste zum Saisonauftakt mitten in die Weltspitze und verbesserte den österreichischen Rekord über 500 m deutlich.

Calgary – Als erste Österreicherin lief Vanessa Bittner beim Eisschnelllaufweltcup in Calgary die 500 Meter unter 38 Sekunden. Damit verbesserte die 20-jährige Tirolerin ihre bisherige Bestleistung um 77 Hundertstel. Sie beendete ihr erstes Saisonweltcuprennen als Fünfte und war die schnellste Europäerin im Starterfeld. „Insgesamt bin ich mit dem Rennen zufrieden. Der Start war perfekt, die Runde hat sich dann aber nicht ganz so gut angefühlt. Da ich aber noch nie unter 38 Sekunden gelaufen bin, ist vielleicht das Gefühl auch neu“, schmunzelte die Tirolerin.

Bittner legte Traumstart hin

„Vanessa hat einen super Start hingelegt. In der Kurve hat sie aber sicher noch Reserven. Ich bin gespannt, was sie am Samstag am Tausender zeigt“, erklärte Nationaltrainer Hannes Wolf. Linus Heidegger verpasste den den Österreichischen Rekord über 5.000 Meter am Freitag nur knapp. Er verbesserte aber seine persönliche Bestleistung um viereinhalb Sekunden.

„Die letzten vier Runden waren extrem schwierig. Es war mein erster wirklicher Langdistanzstart in diesem Jahr. So ganz habe ich mich auf der schnellen Bahn in Calgary noch nicht eingelebt. Die Verbesserung meiner persönlichen Bestleistung freut mich schon“, kommentierte Heidegger. Der 20-jährige Tiroler ist am Sonntag noch über 1.500 Meter und im Massenstart im Einsatz. (TT.com)

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