Paris-Terror - Clinton: Im Kampf gegen Jihadisten zusammenstehen

Paris/Washington (APA/AFP) - Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat die internationale Gemeinschaft nach den An...

Paris/Washington (APA/AFP) - Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat die internationale Gemeinschaft nach den Anschlägen in Paris zum gemeinsamen Kampf gegen den Jihadismus aufgerufen. Die Welt müsse zusammenstehen, um „die radikale dschihadistische Ideologie auszumerzen, die Gruppen wie den IS antreibt“.

Das sagte die frühere Außenministerin am Samstag in Des Moines bei der zweiten TV-Debatte der Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei. Der Schlagabtausch der Demokraten begann mit einer Schweigeminute für die 129 Todesopfer der Anschlagsserie in Paris, zu der sich die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannt hatte. Der IS müsse „besiegt“ werden, sagte Clinton. Sie betonte aber, der Kampf richte sich nicht gegen alle Muslime. „Wir führen keinen Krieg gegen den Islam. Wir bekämpfen den gewaltsamen Extremismus.“

Auch Clintons parteiinterner Rivale Martin O‘Malley forderte einen entschlossenen Kampf gegen die IS-Miliz. Ihr Mitbewerber Bernie Sanders erklärte indes, die USA seien mitverantwortlich für den Aufstieg der Jihadistengruppe. Der Einmarsch in den Irak 2003, dem Clinton damals zustimmte, habe die Region vollkommen destabilisiert und zur Ausbreitung von Gruppen wie Al-Kaida und dem IS geführt.