1000. „Tatort“: Furtwängler und Milberg drehen „Taxi nach Leipzig“

Salzgitter (APA/dpa) - Startschuss für den 1000. „Tatort“: Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) dreht jetzt bis 18. Dezember in Salzgitter, Braun...

Salzgitter (APA/dpa) - Startschuss für den 1000. „Tatort“: Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) dreht jetzt bis 18. Dezember in Salzgitter, Braunschweig, Berlin und Leipzig die Jubiläumsfolge. Der Film trägt denselben Titel wie der legendäre erste „Tatort“ mit NDR-Kommissar Paul Trimmel (Walter Richter) 1970: „Taxi nach Leipzig“.

In dem neuen Fall steigen Maria Furtwängler (49) als Charlotte Lindholm (Hannover-“Tatort“) und Axel Milberg (59) als Klaus Borowski (Kieler „Tatort“) nach einer Polizeitagung gemeinsam in ein Taxi. Dessen Fahrer will eigentlich keine Gäste mitnehmen. Der ehemalige Elitesoldat ist auf dem Weg nach Leipzig, wo er seine Ex-Freundin am Heiraten hindern will. Im Taxi kommt es zum Streit. Es beginnt eine mörderische Fahrt. Ausgestrahlt werden soll der Krimi voraussichtlich Mitte Oktober 2016 im Ersten.

„Wir sind natürlich auch ein bisschen stolz, dass wir nun nach dem 1. auch den 1000. Tatort machen“, sagte NDR-Fernsehfilmchef Christian Granderath. Der gleiche Titel sei bewusst gewählt worden. „Wir werden einen Bogen schlagen und dabei mitschwingen lassen, dass sich in den 46 Jahren in Deutschland viel verändert hat“, sagte Granderath.

Der erste Fall spielte noch zu Zeiten der deutschen Teilung. „Einen Undercover-Einsatz wie im ersten „Tatort“ gibt es diesmal allerdings nicht.“ Der erste „Tatort“ 1970 drehte sich um die Leiche eines Kindes an einem Autobahnrastplatz bei Leipzig in der damaligen DDR.

Damals inszenierte Peter Schulze Rohr, beim 1000. „Tatort“ zeichnet Alexander Adolph für Buch und Regie verantwortlich.