Eisschnelllauf

Tirolerin Bittner drückte in Calgary Hunyady-Rekord aus dem Jahr 2002

Vanessa Bittner lieferte erneut eine Top-Leistung ab.
© gepa/pasman

Die Innsbruckerin war über 1.500 Meter um 21/100 Sekunden schneller als die Olympiasiegerin von 1994.

Calgary – Die Tirolerin Vanessa Bittner hat am Sonntag beim Eisschnelllauf-Weltcup in Calgary mit einem weiteren österreichischen Rekord und noch einem Top-Ten-Platz aufgezeigt. Über 1.500 m unterbot die 20-Jährige in 1:56,30 Minuten ihre bisherige Bestmarke um 92/100 und den vom 20. Februar 2002 datierten bisherigen ÖESV-Rekord von Emese Hunyady um 21/100 Sekunden. Über 500 m wurde Bittner in 37,64 Achte.

Damit war die mehrfache Junioren-Weltmeisterin um 15/100 langsamer als am Freitag bei ihrem ersten der drei nationalen Rekorde. Am Samstag schlug Bittner auch über 1.000 m zu, wurde auch hier Fünfte. Im Gegensatz zum ersten 500er war die fünffache Europameisterin im Inline-Skating diesmal „nur“ zweitbeste Europäerin, denn die Niederländerin Jorien ter Mors wurde in 37,50 Sechste. Die Chinesin Zhang Hong siegte in 36,94.

Über 1.500 m gewann die US-Amerikanerin Brittany Bowe in 1:51,59 Minuten. Sie unterbot damit den ältesten Weltrekord auf Olympia-Distanzen um zwei Zehntel, die Kanadierin Cindy Klassen hatte die bisherige Bestmarke vor zehn Jahre fixiert. Bittner sammelte in ihren vier Rennen 151 Weltcup-Punkte, wobei ihr Massenstart-Antreten in der Nacht auf Montag (MEZ) folgte. Ihre Platzierung in der Weltcup-Gesamtwertung für die 500 m stand erst später nach der B-Gruppe über 500 m fest.

Im Abschließenden Massenstart belegte Bittner nach einem Sturz Rang 19, sie kam auf die Zeit von 9:14,20 Minuten. Der Sieg ging an die Südkoreanerin Kim Bo-Reum in 8:36,04. Bittner reiste am Montag nach Salt Lake City weiter, wo noch am Nachmittag das erste Training im Utah Olympic Oval auf dem Programm stand.

Einen Weltrekord fixierte auch der russische Weltmeister Pawel Kulischnikow. Über 500 m drückte er in 34,00 Sekunden die acht Jahre alte Marke des Kanadiers Jeremy Wotherspoon um drei Hundertstel-Sekunden. Es war bereits der fünfte Weltrekord beim Weltcup-Auftakt in Kanada. (APA)

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