Musik

Auf den Spuren der Blasmusik-Zukunft

© Verena Hofer

St. Johann i. T. – Über die Qualität der Musikkapellen im Land gab es eine rege Diskussion zwischen Musikexperten aus Tirol und Salzburg und...

St. Johann i. T. –Über die Qualität der Musikkapellen im Land gab es eine rege Diskussion zwischen Musikexperten aus Tirol und Salzburg und dem Publikum am Freitagabend im St. Johanner Kaisersaal. Organisiert hatten das Symposium „Blasmusik Einbahnstraße?“ die örtliche Musikkapelle und der Blasmusikverband St. Johann.

Die Gegenwart ist derzeit geprägt von der Abschaffung der Militärmusik. Kritisch sieht Alois Schöpf, TT-Kolumnist und Begründer der Innsbrucker Promenadenkonzerte, die Situation. Er fordert mehr Qualität und so kommt er in seinem Impulsreferat zur klaren Forderung: „Nur Qualität hat Zukunft“. An erster Stelle steht dabei der Kapellmeister. „Die Blasmusik darf aber nicht für fehlende Träume missbraucht werden“, hält Landeskapellmeister Hermann Pallhuber fest und erklärt, dass es möglich sein muss, dass jeder musizieren darf. In Tirol spielen rund 16.000 Musikanten in den Kapellen, etwa die Hälfte ist jünger als 30 Jahre. Einen klaren Wunsch hat Peter Kostner, Kapellmeister der Stadtmusikkapelle Wilten: „Es sollte ein Landesblasorchester geben.“ (veh)