Uni-Budget

Deutliches Budget-Plus für Innsbrucker Universitäten

Die Universität Innsbruck verzeichnet ein Budget-Plus von 5,8 Prozent und die Medizinische Universität Innsbruck ein Plus von 6,1 Prozent.
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Die Leistungsvereinbarungen, in deren Rahmen die konkrete Finanzierung der Österreichischen Universitäten für den Zeitraum 2016-2018 fixiert wird, konnten im Dezember 2015 abgeschlossen werden.

Innsbruck – Aus den heute vom Wissenschaftsministerium veröffentlichten Zahlen lässt sich eine Steigerung der Leistungsvereinbarungen von jeweils rund 6 Prozent ablesen. Die Universität Innsbruck verzeichnet ein Plus von 5,8 Prozent und die Medizinische Universität Innsbruck ein Plus von 6,1 Prozent. Konkret fließen im Zeitraum 2016 – 2018 rund 614 Millionen Euro an die Universität Innsbruck sowie rund 348 Millionen Euro an die Medizinische Universität Innsbruck. Hinzu kommen Mittel für Bauten sowie den Klinischen Mehraufwand (KMA).

Allgemein wird das Universitätsbudget für die Jahre 2016 bis 2018 um 615 Millionen Euro erhöht. Insgesamt beträgt das Uni-Budget der kommenden drei Jahre 9,73 Milliarden Euro. Zu den rund 7,25 Milliarden Euro via Leistungsvereinbarungen kommen noch die Hochschulraum-Strukturmittel sowie Mittel für Bauten, Studienbeitragsersätze und der Klinische Mehraufwand (KMA) an den Medizinischen Universitäten.

Der Tiroler Nationalratsabgeordnete und ÖVP-Wissenschaftssprecher Karlheinz Töchterle begrüßt das deutliche Budget-Plus für die beiden Innsbrucker Universitäten. Dass trotz der Mittelsteigerung seitens der Universitäten der Ruf nach noch mehr Geld erfolgt, ist für Töchterle angesichts der steigenden Studierendenzahlen und Fülle an Aufgaben der Universitäten verständlich: „In Zeiten knapper Budgets muss das deutliche Plus allerdings geschätzt und vor allem bestmöglich genutzt werden.“ Der ÖVP-Wissenschaftssprecher verweist dabei auf gezielte Kooperationen und Schwerpunktsetzungen und nennt das Beispiel „Pädagogenbildung Neu“ an der Universität Innsbruck.

Medizin-Uni-Rektorin Helga Fritsch: „Ob eine Karriere in Österreich oder Tirol weitergeführt wird, ist ein gesundheitspolitisches Thema."
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Zufrieden zeigt sich auch Helga Fritsch, Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck: „Durch die mit dem Bund abgeschlossene Leistungsvereinbarung ist der medizinische Universitätsstandort auch in Zeiten angespannter und schwieriger Budgetsituationen gesichert. Wir konnten eine Erhöhung von 6,1 Prozent bzw. etwas über 20 Millionen Euro ausverhandeln und haben damit eine Valorisierung erreicht.“

Man müssen jedoch die Kräfte bündeln, um nicht nur den medizinischen Universitätsstandort nachhaltig zu sichern, sondern auch mit qualitätsorientierter Forschung und Lehre weiterhin den international attraktiven und wettbewerbsfähigen Wissenschaftsstandort zu erhalten. Allerdings seien für eine strategische Entwicklung, so Fritsch, zusätzlich Drittmittel erforderlich.

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Erfreulich sei auch, dass die zusätzlichen Mittel ohne die höheren Ärztegehälter, dem KMA und den baulichen Investitionen zu bewerten sind. So investiere der Bund unabhängig der Leistungsvereinbarungen etwa infrastrukturell in den medizinischen Universitätsstandort, unter anderem in die Erneuerung des Gebäudes in der Fritz-Pregl-Straße für den Studien- und Forschungsalltag bzw. die Beteiligungen an der Inneren Medizin für den klinischen Bereich. „Insgesamt ist festzustellen, dass der universitäre Medizin-Standort im Vergleich zu den letzten Jahren an Bedeutung im österreichischen Vergleich gewonnen hat“, betont Fritsch abschließend. (hu, TT.com)