Feinstaubbelastung in Tirol ging zurück
Aufgrund des warmen Winters sei die Feinstaubbelastung in Tirol zurückgegangen, erklärt das Umweltbundesamt. Tirol sei allerdings das Bundes...
Aufgrund des warmen Winters sei die Feinstaubbelastung in Tirol zurückgegangen, erklärt das Umweltbundesamt. Tirol sei allerdings das Bundesland mit der höchsten Stickstoffdioxidbelastung, sagt der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). In Vomp sei laut Umweltbundesamt an 44 Tagen der Tagesmittelwert überschritten worden, im Jahr 2014 sei dies an 16 Tagen der Fall gewesen. Überschreitungen gab es auch in Hall, Imst und Innsbruck. Als Hauptverursacher gelten Dieselfahrzeuge. Der VCÖ fordert den Ausbau der Öffis sowie Maßnahmen gegen den wachsenden Lkw-Verkehr. Die schwarz-grüne Landesregierung will heuer im Spätsommer das sektorale Fahrverbot für Lkw erlassen. Es verbannt bestimmte Güter von der Straße auf die Schiene. Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe hält an Tempo 100 für Pkw fest. Die Tempobremse habe die Schadstoffe reduziert.
Die SPÖ-Frauen forderten gestern erneut, eine verbindliche Frauenquote. Eine TT-Umfrage hatte ergeben, dass rund ein Fünftel der befragten Frauen ein Quote für sinnvoll erachtet. „Sie ist Türöffner und hat sich durchwegs als wirksames Mittel erwiesen, den Frauenanteil anzuheben“, sagt SP-Frauenvorsitzende Selma Yildirim. In der öffentlichen Meinung gelte es, für verbindliche Quoten noch Überzeugungsarbeit zu leisten, ebenso wie für Halbe-Halbe in allen Lebensbereichen. Nachholbedarf sieht Yildirim beim öffentlichen Dienst. Hier strebe die schwarz-grüne Landesregierung eine Frauenquote von 40 Prozent in leitenden Funktionen an, liegt aber nur bei 17 Prozent, kritisiert die SPÖ.
Die Kleinstunternehmerförderung habe eine erfolgreiche Bilanz vorzuweisen, meint Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. „2015 wurden zwei Millionen Euro für den Ausbau von Unternehmen und eine Angebotsverbesserung ausbezahlt.“ In Tirol gibt es derzeit 22.954 Einzelpersonenunternehmen sowie 15.237 Kleinstunternehmen mit einem bis neun Mitarbeitern, die 90 Prozent der Tiroler Betriebe ausmachen. „Mehr als ein Fünftel aller Beschäftigten in Tirol arbeiten in Kleinstunternehmen“, sagt Zoller-Frischauf. Da diese in den Gemeinden angesiedelt seien, gehörten die Betriebe unterstützt. (aheu)
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