Extremisten aus Pakistan bekannten sich zu Angriff auf indische Basis

Mindestens sechs Täter waren am Samstag in der Früh in die riesige Militärbasis eingedrungen und töteten sieben indische Soldaten.

Symbolfoto.
© REUTERS

Islamabad – Zu dem dreitägigen Angriff auf eine indische Militärbasis hat sich eine in Pakistan beheimatete Extremistengruppe bekannt. Der Vereinte Jihad Rat (UJC) teilte am Montagabend mit, seine „kaschmirischen Freiheitskämpfer“ hätten den Luftwaffenstützpunkt in Pathankot angegriffen.

Die UJC ist ein Zusammenschluss mehrerer Extremistengruppen, die Anschläge gegen indische Einrichtungen verüben. Ihr Anführer Sayed Salahuddin und andere Mitglieder der Allianz treten öffentlich in pakistanischen Städten auf.

Das pakistanische Außenministerium teilte in der Nacht mit, man überprüfe Hinweise, die Indien übermittelt habe.

Mindestens sechs Täter waren am Samstag in der Früh in die riesige Militärbasis eingedrungen und töteten sieben indische Soldaten, bevor der Angriff am Montagabend niedergeschlagen werden konnte. Noch am Dienstagmorgen durchsuchten indische Soldaten die Basis.

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Ob ein geplantes Treffen von Top-Diplomaten der beiden Atommächte Indien und Pakistan Mitte Jänner wegen der Attacke nun abgesagt wird, blieb offen. Indische Medien meldeten am Dienstag, dass der Angriff die jüngste Annäherung beider Länder gefährde. Erst vor wenigen Tagen war der indische Premierminister Narendra Modi überraschend beim Erzfeind Pakistan, um neue Friedensgespräche voranzutreiben. (APA/dpa)


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