Schnee - Tiroler Seilbahn-Obmann erwartet „leichtes blaues Auge“

Innsbruck (APA) - Der Tiroler Hotelier und Obmann der österreichischen Seilbahnen, Franz Hörl, erwartet für die erste Jännerhälfte aufgrund ...

Innsbruck (APA) - Der Tiroler Hotelier und Obmann der österreichischen Seilbahnen, Franz Hörl, erwartet für die erste Jännerhälfte aufgrund der bescheidenen Schneelage ein „leichtes blaues Auge“ für den Wintertourismus im Bundesland. Bisher habe es bei den Seilbahnen „leichte Rückgänge“ gegeben, aufgrund der Schneefälle der vergangenen Tage greife jedoch ein „verhaltener Optimismus“ Platz, sagte Hörl der APA.

Momentan gebe es „Probleme“, weil Anfang Dezember die Buchungen für Anfang Jänner nachgelassen hätten - nicht zuletzt durch die von den Webcams in die Welt hinausgetragenen schneearmen Bilder, erklärte der Zillertaler.

Mit dem Geschäft rund um Weihnachten und Neujahr zeigte sich Hörl indes zufrieden. 80 Prozent der Lifte hätten fahren können. Die Gletscherskigebiete hätten bisher im Gegensatz zu den tiefer gelegenen Skiregionen ein „Mords-Plus“ zu Buche stehen.

Von fehlender Winteratmosphäre und ausbleibenden Tagesgästen berichteten hingegen andere Tiroler Bergbahn-Verantwortliche dem ORF Tirol. Der Vorstand der Lienzer Bergbahnen, Klaus Hofstätter, meinte, man erlebe einen sehr schwierigen Winter und beklage „sicherlich anständige Einbußen“. Der Geschäftsführer der Skiwelt Wilder Kaiser Brixental, Walter Eisenmann, sprach von derzeit maximal 25.000 Skifahrern täglich auf den Pisten. Das seien viel weniger als die 40.000 oder mehr Personen im Vorjahr.