Europas Leitbörsen schließen noch im Plus

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte sind am Dienstag mit nur marginalen Gewinnen aus dem Handel gegangen. Damit haben si...

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte sind am Dienstag mit nur marginalen Gewinnen aus dem Handel gegangen. Damit haben sich die europäischen Märkte nach einen heftigen Kursrutsch am Vortag angesichts der Sorgen um Chinas etwas stabilisiert. Der Euro-Stoxx-50 stieg um 13,25 Einheiten oder 0,42 Prozent auf 3.178,01 Zähler.

Während Impulse aus den USA ausblieben, konnten auch die europäischen Konjunkturdaten keine Unterstützung leisten. Die Inflation im Euroraum im Dezember blieb unverändert zum Vormonat bei 0,2 Prozent und damit hinter den Erwartungen zurück. Laut einer Schnellschätzung von Eurostat verhinderten die weiterhin sinkenden Energiepreise einen stärkeren Preisauftrieb.

Unterdessen stieg die Arbeitslosenquote Deutschlands um 0,1 Punkte auf 6,1 Prozent. Arbeitskräftenachfrage und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung würden sich weiter allerdings positiv entwickeln, kommentierte der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise. In Spanien hingegen ist die Zahl der Arbeitslosen im Dezember den zweiten Monat in Folge gefallen.

Daneben sind trotz des russischen Embargos gegen eine Vielzahl europäischer Lebensmittel die Fischexporte aus Norwegen im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert gestiegen. 2015 sei Fisch im Wert von 74,5 Mrd. Kronen (7,7 Mrd. Euro) exportiert worden.

Im Branchenvergleich präsentierten sich Pharmatitel mit deutlichen Gewinnen. So profitierten die Aktien des Dialysespezialisten FMC von zwei Kaufempfehlungen der Banken UBS und JPMorgan. In einem schwachen Markt konnten sie sich mit einem Kursplus von 5,87 Prozent an der DAX-Spitze behaupten. Die Experten beider Häuser hatten in separaten Studien prognostiziert, dass das FMC-Papier im laufenden Jahr an Fahrt aufnehmen dürfte.

In Zürich schoben positive Einschätzungen von JPMorgan die Aktien von Roche um 0,77 Prozent an. Eines der größten Potenziale des Pharmaunternehmen werde im Brustkrebsmittel Perjeta gesehen. Auch Sanofi und Fresenius stiegen über 1 Prozent sowie Orpea über 2,55 Prozent.

Hingegen gab es Verluste aus dem Automobilsektor. Die Aktien von Continental notierten unverändert. Der ungewöhnlich warme Winter verdarbt dem Automobilzulieferer das Reifengeschäft. Schlusslicht im Euro-Stoxx-50 blieben mit einem Minus von knapp 4 Prozent die Papiere von Volkswagen. Der Automobilkonzern setzte im Dezember gegenüber dem Vorjahr 9,1 Prozent weniger Autos in den USA ab.

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Index Änderung Änderung Zuletzt

Punkte Prozent Wien ATX 2.362,73 14,42 0,61 2.348,31 Frankfurt DAX 10.310,10 26,66 0,26 10.283,44 London FT-SE-100 6.137,24 43,81 0,72 6.093,43 Paris CAC-40 4.537,63 15,18 0,34 4.522,45 Zürich SPI 8.971,66 42,41 0,47 8.929,25 Mailand FTSEMIB 20.983,24 249,43 1,20 20.733,81 Madrid IBEX-35 9.335,20 22,00 0,24 9.313,20 Amsterdam AEX 435,00 3,30 0,76 431,70 Brüssel BEL-20 3.653,18 10,39 0,29 3.642,79 Stockholm SX Gesamt 1.387,03 -7,36 -0,53 1.394,39 Europa Euro-Stoxx-5 3.178,01 13,25 0,42 3.164,76

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Euro-Stoxx 336,48 1,30 0,39 335,18 ~

~ ISIN EU0009658145 ~ APA430 2016-01-05/18:06