IAEA-Chef: H-Bombentest Nordkoreas wäre „zutiefst bedauerlich“
Wien (APA) - Der Generaldirektor der in Wien ansässigen Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA), Yukiya Amano, hat Nordkorea gemahnt, die...
Wien (APA) - Der Generaldirektor der in Wien ansässigen Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA), Yukiya Amano, hat Nordkorea gemahnt, die das Land betreffenden UNO-Resolutionen voll einzuhalten. Nach der Mitteilung Nordkoreas, eine Wasserstoffbombe getestet zu haben, erklärte Amano in einer Aussendung am Mittwoch: Sollten sich die Angaben bestätigen, wäre das „zutiefst bedauerlich“.
Die IAEA stehe weiterhin bereit, zur einer friedlichen Beilegung des Atomstreits Nordkoreas mit der internationalen Staatengemeinschaft beizutragen. Man könne die Überprüfungsaktivitäten in Nordkorea wieder aufnehmen, sobald die maßgeblichen Staaten - gemeint sind wohl die Teilnehmer an den 2009 von Pjöngjang abgebrochenen Sechs-Parteien-Gesprächen USA, China, Südkorea, Nordkorea, Japan und Russland - dafür ein entsprechende Vereinbarung erreicht hätten.
~ WEB http://www.un.org/en/
http://www.iaea.org/ ~ APA130 2016-01-06/11:35
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