Lienz

23.650 Euro für gute Zwecke

© Blassnig

Die achtzehnte Adventkalender-Auktion des Round Table Clubs Lienz brachte ein solides Ergebnis. An Rekorderlöse der vergangenen Jahre konnte nicht angeschlossen werden.

Von Christoph Blassnig

Lienz –Am Dienstagabend fand im Ratssaal der Liebburg die achtzehnte Adventkalender-Auktion statt. Mit dem Ergebnis von 23.650 Euro zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden, obwohl man unter den Ergebnissen der letzten Jahre blieb.

Zwei Gründe dafür nannte der scheidende Round-Table- Präsident Harald Kuenz: „Zum einen sind heuer leider weniger Besucher unserer Einladung zur Auktion gefolgt. Andererseits waren die Ausrufungspreise insgesamt geringer. Wir sind zufrieden und können mit diesem Betrag andere unterstützen.“

Von einer der flottesten Versteigererungen bisher sprach auch Auktionator Paul Hysek-Unterweger: „Sehr schade, dass nicht mehr Bieter gekommen sind. Für mich zählt, dass alle Werke im ersten Durchgang einen neuen Besitzer gefunden haben.“ Mit den Erlösen werde schnell und unbürokratisch geholfen. „Wir stehen auch nicht mit anderen wohltätigen Gruppierungen in Konkurrenz, sondern ergänzen uns. So kommen namhafte Beträge zusammen, wenn es notwendig ist.“

Die Künstler stellen ihre Werke unentgeltlich für den guten Zweck zur Verfügung. „Sie erhalten einen kleinen Anerkennungsbeitrag – und den großformatigen Druck, der im Liebburg-Fenster ausgestellt war“, erklärt Paul Hysek-Unterweger. Mittlerweile habe man eine stattliche Künstlerkartei anlegen können, aus welcher der jährlich neu gewählte Präsident des Clubs eine „gute Mischung“ zusammenstellt: „Wir geben jungen Talenten die Chance, sich mit erfahrenen Autodidakten und akademischen Künstlern in einer prominenten Auktion gemeinsam zu präsentieren.“

Den mit 3500 Euro höchsten Zuschlag erzielte am Dienstag das Bild „Ruine Hochgalsaun“ in Ölfarbe auf Holzplatte von Herbert Danler. „Ein in Nordtirol äußert bekannter und 2011 verstorbener Maler, der sich über Jahrzehnte mit Tiroler Motiven beschäftigt hat“, erläuterte Ursula Strobl, die alle Künstler und ihre Werke dem Publikum vorstellte. Großen Anklang fand auch das Bild von Ursula Mairamhof-Biechl. Es kletterte vom Ausrufungspreis von 650 Euro immer weiter nach oben und wurde schließlich für 2100 Euro verkauft.