Zwei Männer in den USA wegen Verbindung zu IS-Miliz vor Gericht
Washington (APA/AFP) - In den USA müssen sich seit Freitag zwei Männer wegen Verbindungen zur Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vor Ger...
Washington (APA/AFP) - In den USA müssen sich seit Freitag zwei Männer wegen Verbindungen zur Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vor Gericht verantworten. In Kalifornien wurde am Donnerstag ein im Irak geborener Palästinenser festgenommen, der im Jahr 2012 als Flüchtling aus Syrien in die USA eingereist war. Im Jahr darauf soll der 23-Jährige sich jedoch Islamistengruppen im Irak und Syrien angeschlossen haben.
Darunter war auch der Al-Kaida-Ableger Ansar al-Islam, der später in der IS-Miliz aufging. Im Jänner 2014 kehrte er in die USA zurück. Die Staatsanwaltschaft erklärte, der junge Mann habe eine potenzielle Bedrohung dargestellt, doch gebe es keinen Hinweis, dass er Anschläge in den USA geplant habe.
In Texas wird zudem einem im Irak geborenen Palästinenser versuchte Unterstützung der IS-Miliz vorgeworfen. Außerdem soll der 24-Jährige, der seit 2011 eine Aufenthaltsgenehmigung hat, bei seinem Einbürgerungsantrag falsche Angaben gemacht haben. Beiden Männern drohen lange Haft- und hohe Geldstrafen.
Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, bekräftigte seine Forderung nach einem Aufnahmestopp für Flüchtlinge. „Genau deswegen fordere ich, die Einreise von Flüchtlingen in die USA zu stoppen, die aus großteils von Terroristen kontrollierten Ländern kommen“, sagte Abbott.
Der Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, sagte, die Festnahme „eines irakischen Flüchtlings unter dem Verdacht terroristischer Aktivitäten“ sei „eine beunruhigende Enthüllung“, und sprach sich gegen die Aufnahme weiterer „Terroristen“ in Texas aus.
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