Bundespräsident - Nichtantreten für Pröll „nicht überraschend“

Wien/St. Pölten (APA) - „Für mich ist das nicht überraschend“, sagte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) am Freitag im ORF Niederösterreich-Ge...

Wien/St. Pölten (APA) - „Für mich ist das nicht überraschend“, sagte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) am Freitag im ORF Niederösterreich-Gespräch, dass er nicht als Präsidentschafts-Kandidat zur Verfügung steht. Er habe am NÖ Wahlabend 2013 versprochen, die Legislaturperiode für das Land arbeiten zu wollen und keinen Grund gesehen, dass er davon abweiche.

Er habe - die Hofburg betreffend - „sehr gut überlegt“, betonte Pröll. Dies „nicht zuletzt auch deswegen, weil die ÖVP und ihre Exponenten mit der Bitte an mich herangetreten sind, diese Kandidatur anzustreben“. Seine Entscheidung sei letztlich das Ergebnis seiner Lebensplanung.

Auf die Frage, ob er 2018 noch einmal - es wäre das sechste Mal seit 1993 - im Land antreten werde, antwortete Pröll im ORF NÖ: „Jetzt habe ich mich in den letzten Tagen erst für Niederösterreich entschieden, warum sollte ich jetzt etwas tun, wo ich Ihnen sage, dass ich mich gegen Niederösterreich entscheide?“