Kindergeldreform - Heinisch-Hosek erfreut über Papa-Monat

Wien (APA) - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) hat sich am Freitag erfreut gezeigt, dass im Rahmen der Kindergeldreform mit der...

Wien (APA) - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) hat sich am Freitag erfreut gezeigt, dass im Rahmen der Kindergeldreform mit der „Familienzeit“ auch ein Papamonat eingeführt wird. „An Details im Begutachtungsentwurf, wie etwa der arbeitsrechtlichen Absicherung während des Papa-/Babymonats, feilen wir noch“, erklärte sie in einer Aussendung.

Offen war laut APA-Informationen zuletzt auch noch, wie hoch die Pauschalsumme ist, die Väter während dieser 31 Tage direkt nach der Geburt des Kindes bekommen, wenn sie zuhause bleiben. Die Verhandlungen zum Kinderbetreuungsgeld-Konto seien „in der Zielgeraden“, versicherte Heinisch-Hosek.

„Gleich auf mehreren Ebenen konnten Anreize für mehr Väterbeteiligung gesetzt werden“, betonte sie. Mit dem „Papa-/Babymonat“ habe sie eine langjährige Forderung durchsetzen können, auch die anderen Maßnahmen wie den Partnerschaftsbonus oder die Erhöhung des Anteils, der von Vätern genutzt werden muss, hob sie hervor. Dass Familien in Zukunft frei entscheiden können, wie sie das Kindergeld abrufen wollen, schaffe größere Flexibilität, freute sich Heinisch-Hosek.