Heta - Angebot an Gläubiger zeichnet sich für nächstes Wochenende ab
Wien/Klagenfurt (APA) - Die Gläubiger der einstigen Kärntner Hypo Alpe Adria (jetzt Heta) erhalten jetzt im Jänner ein Rückkaufangebot für i...
Wien/Klagenfurt (APA) - Die Gläubiger der einstigen Kärntner Hypo Alpe Adria (jetzt Heta) erhalten jetzt im Jänner ein Rückkaufangebot für ihre landesgarantierten Anleihen. Ursprünglich war das Angebot an die Investoren von Anleihen und anderen Schuldtiteln für Dezember erwartet worden. Jetzt zeichnet sich dem Vernehmen nach ab, dass es am nächsten Wochenende kommt. Dieses Wochenende wird es noch nicht so weit sein.
Es geht um einen Teilverzicht auf ausstehende Anleiheforderungen von rund 11 Mrd. Euro, für die das Land Kärnten noch haftet. Das Land will - vorfinanziert hauptsächlich mit Bundesgeldern - den einstigen Hypo-Investoren für ihre Papiere deutlich weniger als den Nominalwert bieten und sich damit von seinen Milliardenhaftungen günstig loskaufen. Akzeptieren zwei Drittel das Angebot, gilt es als angenommen.
Mitte Dezember haben sich namhafte Heta-Anleihegläubiger - darunter große deutsche Banken sowie Fonds und Versicherungen - zu einem Gläubigerpool zusammengeschlossen, dem die Heta in Summe mehr als 5 Mrd. Euro schuldet. Damit wurde der Investoren-Druck auf das Land auf höhere Quoten verstärkt. Von den Gläubigern wurde wiederholt angedroht, ein Ablöseangebot unter dem Nominalwert auszuschlagen und zu klagen.
Große internationale Banken haben ihre Heta-Papiere schon längst deutlich wertberichtigt. Von der Europäischen Zentralbank (EZB) waren die Institute - vor allem auch namhafte deutsche Bondgläubiger - schon Anfang 2015 angehalten worden, Heta-Anleihen in ihren Bilanzen auf die Hälfte des Nennwerts abzuschreiben. Zahlreiche Heta-Gläubiger sind allerdings keine Banken und unterliegen damit nicht der EZB-Abschreibungsforderung.
~ WEB www.heta-asset-resolution.com ~ APA351 2016-01-08/13:42
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