Das Sinaloa-Kartell

Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Das Sinaloa-Kartell gilt als eines der mächtigsten Verbrechersyndikate Mexikos. Die Bande kontrolliert im Westen de...

Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Das Sinaloa-Kartell gilt als eines der mächtigsten Verbrechersyndikate Mexikos. Die Bande kontrolliert im Westen des Landes den Kokain- und Marihuanaschmuggel in die USA und unterhält enge Kontakte zu kolumbianischen Drogenhändlern. Mittlerweile hat das Kartell sein Geschäftsfeld erweitert und ist laut Experten auch in Produktpiraterie, Menschenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt.

Das Sinaloa-Kartell entstand Ende der 1980er-Jahre, als die Bande des Drogenhändlers Miguel Angel Felix Gallardo nach dessen Festnahme zerfiel. Die Brüder Arellano Felix gründeten das Tijuana-Kartell, Joaquin „El Chapo“ Guzman das konkurrierende Sinaloa-Kartell. Das Verbrecherkartell hat eine starke Präsenz in den Vereinigten Staaten und soll zuletzt punktuell mit dem neuen Kartell Jalisco Nueva Generacion zusammenarbeiten.