Arlbergtunnel war nach Unfall mit sieben Fahrzeugen gesperrt
Kurz nach 10.30 Uhr konnte die Sperre wieder aufgehoben werden. Es hatten sich an beiden Tunnelportalen lange Staus gebildet.
Innsbruck/Bregenz – Der Arlbergtunnel ist Samstagvormittag nach einem Auffahrunfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen für den gesamten Verkehr gesperrt worden. Die Sperre wurde kurz nach 10.30 Uhr wieder aufgehoben. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits lange Staus gebildet.
Gegen 9 Uhr kam es rund 500 Meter nach der Mautstelle zu dem folgenschweren Unfall, weil ein 57-jähriger Schweizer versucht hatte, trotz beschilderten Überholverbots und doppelter Sperrlinie einen Lkw zu überholen. Dadurch musste ein 52-jähriger Engländer so stark abbremsen, dass er mit dem Auto an den rechten Fahrbahnrand geriet und gegen die Bordsteinkante prallte. Sechs weitere Fahrzeuge hinter dem Mann konnten nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallten ineinander.
Der Unfallverursacher wurde von der Polizei am Ende des Tunnels angehalten. Er gab an, von dem Unfall nichts bemerkt zu haben. Insgesamt wurden vier Personen leicht verletzt.
Der Verkehr wurde in der Zwischenzeit über den Arlbergpass umgeleitet. Dieser war aber nur mit der entsprechenden Winterausrüstung befahrbar.
Wie der Arbö in einer Presseaussendung mitteilte, war der Tunnel für die Dauer der Aufräumarbeiten in beide Richtungen gesperrt, was auf beiden Seiten Staus zur Folge hatte. „Die Staus betrugen rund 2 Kilometer. Autofahrer konnten zwischen der Ausfahrt St. Anton und Langen über die Arlberg Bundesstraße (B197) ausweichen“, so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider abschließend. (TT.com)