Kombination: ÖSV-Team trainiert in Villach und Planica

Villach/Lillehammer (APA) - Ein gutes Monat müssen die Nordischen Kombinierer nach der Absage der Bewerbe in Klingenthal und Schonach und de...

Villach/Lillehammer (APA) - Ein gutes Monat müssen die Nordischen Kombinierer nach der Absage der Bewerbe in Klingenthal und Schonach und der Verschiebung von Chaux-Neuve um eine Woche (nun 22. bis 24.1.) eine Zwangs-Weltcup-Pause einlegen. Die ÖSV-Athleten trainieren aktuell in Villach und Planica und absolvieren am Sonntag einen Testwettkampf.

„Es ist für uns Athleten nicht leicht, die Spannung über einen doch recht langen Zeitraum aufrecht zu halten“, berichtete Weltmeister Bernhard Gruber. Der bisher letzte Wettkampf der Kombinierer war am 20. Dezember in Ramsau. „Dass uns dieses Jahr die warmen Bedingungen oft einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, ist sehr bitter. Da geht es aber jedem Athleten und jeder Nation gleich“, erklärte der Salzburger, der glaubt, dass der Weltverband (FIS) noch Wege finden wird, einige Bewerbe nachzuholen.

Eine Entwarnung gibt es aus dem Lager des am Dienstag in Lillehammer schwer gestürzten Sepp Schneider. Der Vorarlberger hat sich eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen, kann am Montag aber das Krankenhaus in Lillehammer verlassen. „Sepp Schneider hat sich bei dem Sturz eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen, bei der er unmittelbar nach dem Aufprall kurz bewusstlos war. Es geht ihm jetzt den Umständen entsprechend gut, es sind im Bereich der Wirbelsäule und dem Kopf keine Verletzungen festgestellt worden“, erklärte ÖSV-Teamarzt Jürgen Barthofer. Wie lange seine Trainings- und Wettkampfpause sein wird, könne man derzeit noch nicht sagen.


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