Ski alpin: Vonn auch im Super-G auf Rekordjagd
Zauchensee (APA) - Auch im abschließenden Super-G geht Lindsey Vonn am Sonntag in Zauchensee auf Sieg- und Rekordjagd. Die US-Amerikanerin h...
Zauchensee (APA) - Auch im abschließenden Super-G geht Lindsey Vonn am Sonntag in Zauchensee auf Sieg- und Rekordjagd. Die US-Amerikanerin hat 25 Weltcup-Rennen in dieser Disziplin (Rekord) gewonnen und liegt mit 39 Podestplätzen nur noch knapp hinter der führenden Renate Götschl (41). Sie hat saisonübergreifend die jüngsten drei Super-G für sich entschieden, zuletzt den bisher einzigen dieser Saison in Lake Louise.
Obwohl Vonn an bereits zwölf verschiedenen Orten Bewerbe der zweitschnellsten Alpin-Disziplin gewonnen hat (auch das ist Rekord), ist Zauchensee bisher ein weißer Fleck geblieben. 2004 wurde sie 13., 2011 Zweite. Und zwar hinter der am (heutigen) Samstag im ersten Abfahrtsdurchgang ausgeschiedenen Lara Gut, die aktuell neben Vonn und der aktuell verletzten Anna Fenninger die erfolgreichste Super-G-Fahrerin ist.
Gewinnt Vonn am Sonntag auf der Kälberloch-Piste erstmals, hätte sie zum zweiten Mal nach 2009 vier Super-G in Folge geholt. Fünf in Serie hat bisher nur die Deutsche Katja Seizinger saisonübergreifend 2007 geschafft. Bei aktuell 58 Punkten Rückstand auf Gut könnte die 31-jährige Vonn auch wieder die Führung im Gesamt-Weltcup übernehmen.
Österreich hat nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Anna Fenninger und dem Rücktritt von Andrea Fischbacher mit der 34-jährigen Elisabeth Görgl nur eine aktive Super-G-Siegerin im Aufgebot. Hoffnung machte aber Lake Louise, wo mit Tamara Tippler und Cornelia Hütter zwei junge ÖSV-Damen hinter Vonn die Plätze zwei und drei belegten.
Bisher letzte österreichische Super-G-Siegerin auf der Zauchenseer Kälberloch-Strecke war vor mehr als elf Jahren Alexandra Meissnitzer. Die heutige TV-Expertin und ORF-Kamerafahrerin rät zu einer „taktischen“ Herangehensweise, denn so habe sie sich 2004 auch selbst durchgesetzt. „Ich habe damals rund um die enge Panorama-Kurve innerhalb von 17 Fahrsekunden sieben Zehntel gut gemacht und das Rennen damit gewonnen“, erinnert sich die Salzburgerin.
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