Hurghada-Anschlag - Kurz: Angriff ernst nehmen

Hurghada/Beirut/Wien (APA) - Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat nach dem Anschlag in Hurghada versichert, dass die „Stimmung bei den Öst...

Hurghada/Beirut/Wien (APA) - Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat nach dem Anschlag in Hurghada versichert, dass die „Stimmung bei den Österreichern, die dort auf Urlaub sind, derzeit in Ordnung“ sei. Er wolle „weder dramatisieren noch verharmlosen“, so Kurz Samstagmittag. Aber es sei ein Anschlag gewesen und diesen müsse man ernst nehmen.

Der Bereitschaftsdienst im Außenministerium sei aufgestockt worden, um Fragen beantworten und die Österreicher bestmöglich servicieren zu können, sagte Kurz, der sich derzeit im Libanon aufhält. Ein angekündigtes Konsularteam war nach Angaben des Außenministeriums am frühen Samstagnachmittag bereits „vor Ort“ in Hurghada. Derzeit hielten sich nach Angaben eines Sprechers des Außenministers rund 600 Österreicher in dem ägyptischen Badeort auf.

Auch der Reiseveranstalter TUI berichtete, dass es lediglich „vereinzelte Rückreisewünsche“ von derzeit in Ägypten urlaubenden Österreichern gegeben habe. Man rechne auch nicht damit, dass in den kommenden Tagen vermehrt Urlauber vorzeitig zurückreisen wollten, sagte TUI-Sprecherin Kathrin Limpel auf APA-Anfrage. Werde dies jedoch gewünscht, könne dies mithilfe des TUI-Teams an Ort und Stelle organisiert werden - ohne zusätzliche Kosten. Ansonsten gelten die normalen Umbuchungs- und Stornobedingungen, eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung für geplante Ägypten-Reisen ist nicht geplant. Als Vorsichtsmaßnahme hat TUI jedoch - zunächst bis Ende Jänner - das komplette Ausflugsprogramm in Ägypten abgesagt.