Gemeinderatswahlen

SPÖ schickt Jenewein ins Rennen

© Matthias Reichle

Landeck – „Mich haben viele Leute angesprochen und mir klargemacht, dass sie von mir erwarten, dass ich wieder antrete“, erläuterte Manfred ...

Landeck – „Mich haben viele Leute angesprochen und mir klargemacht, dass sie von mir erwarten, dass ich wieder antrete“, erläuterte Manfred Jenewein die Gründe für seine Entscheidung. „Ich werde der Bürgermeisterkandidat für die SPÖ bei der Gemeinderatswahl in Landeck sein.“ Der SPÖ-Vizebürgermeister und Finanzreferent der Stadt präsentierte sich Samstagabend im Kreis seiner Gemeinderatsfraktion. „Wichtig ist, dass die ganze Gruppe dahintersteht“, freute sich der 56-jährige Geschäftsführer der SPÖ-Bezirksorganisation über den Rückhalt bei seinen Kollegen.

Diese streuten ihm Rosen. „Manfred ist für die Zukunft von Landeck die erste Wahl“, betonte etwa Gemeinderat Günther Stürz. „Er hat in den letzten Jahren einen sehr guten Job gemacht. Als Finanzreferent der Stadt hat er es geschafft, bei weniger Einnahmen Schulden abzubauen.“ „Für mich war klar, dass es nur der Manni sein kann“, stellte sich auch Gemeinderätin Simone Luchetta hinter den Spitzenkandidaten.

Nicht auf das finanzielle Geschick reduzieren wollte ihn GR Andreas Pfenniger. „Er ist ein Allrounder“, erklärte er und charakterisierte Jenewein als Kenner der Stadt, der sich als studierter Historiker zuletzt verstärkt mit der Geschichte Landecks auseinandergesetzt hat. Er hob dessen Fähigkeit, „Dinge zu hinterfragen“, und sein „Gespür beim Lösen von Problemen“ hervor.

Stadtrat Mathias Niederbacher erinnerte an die schwierigen Jahre der SPÖ-Fraktion nach dem Tod von Bürgermeister Bertl Stenico 2012. „Wenn wir Manfred nicht gehabt hätten! Er hat gleich die Ärmel hochgekrempelt. Er ist sehr krisenfest und hat Führungsqualitäten. Ich bin froh, dass er wieder kandidiert.“

Er werde sich als Vollzeitbürgermeister zur Verfügung stellen, betonte Jenewein. „Es ist eine Außenseiterposition, gegen den amtierenden Stadtchef anzutreten, aber das gefällt mir nicht so schlecht, Außenseiter haben schon oft für Überraschungen gesorgt.“

Bei der Bürgermeisterwahl 2013 wurde Jenewein von Wolfgang Jörg geschlagen. „Das Ziel ist klar: Wenn man antritt, will man gewinnen“, betonte der SPÖ-Kandidat. Sollte er das schaffen, möchte er die Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen verbessern. (mr)