Ski alpin: Drei Fragen an den Adelboden-Slalomzweiten Marcel Hirscher
Adelboden (APA) - Nachgefragt beim Salzburger Skirennläufer Marcel Hirscher, der am Sonntag im Weltcup-Slalom von Adelboden hinter dem Norwe...
Adelboden (APA) - Nachgefragt beim Salzburger Skirennläufer Marcel Hirscher, der am Sonntag im Weltcup-Slalom von Adelboden hinter dem Norweger Henrik Kristoffersen Zweiter geworden war:
Frage: Wie schwierig war es heute bei Schneefall, Nebel und im zweiten Durchgang doch schon einigen Schlägen auf der Piste?
Hirscher: „Ich bin super, super happy mit dem heutigen Rennen. Wenn es so schwierig ist, ist es nicht immer sicher, dass man auch ins Ziel kommt. Es war wirklich ein schwerer Arbeitstag für uns alle. In der Früh war es komplett verrückt, da hat das Wetter jede Minute gewechselt. Der sehr dichte Schneefall und die eingeschränkte Sicht zwischen den Toren waren für uns alle wirklich eine große Herausforderung. Im zweiten Durchgang ist die Piste immer schlechter geworden, es waren schon Schläge drinnen. Ich möchte mich im Namen aller Athleten für den unglaublichen Job des Organisationskomitees bedanken. Das war schon ein großer Gewaltakt. Es war echt schön, dass wir heute fahren durften.“
Frage: Es war wie im Vorjahr knapp auf dem Chuenisbärgli, da waren sie mit 3/100 Sekunden Rückstand Dritter, heuer mit 6/100 Rückstand Zweiter.
Hirscher: „Ja, schaut so aus, als ob es hier immer knapp zugeht. Aber was mich einfach freut, ist, dass ich dem Henrik näher komme. Und das sind sicherlich ganz schwierige Verhältnisse, um ihm nahe zu kommen. In Santa Caterina vor ihm zu sein, ist weniger überraschend gewesen, als hier so knapp dabei zu sein. Ich bin voll motiviert, ich möchte da schon mit dem entsprechenden Nachdruck noch mehr zulegen können. Hoffentlich kann ich auch einmal den Henrik unter Druck setzen, er hat das geschafft.“
Frage: Was machen Sie mit den vielen Kuhglocken, die Sie in Adelboden schon gewonnen haben?
Hirscher: „Die Kuhglocken sind supercool, das ist ein nettes Geschenk für uns. Sie sind alle im Bundesland Salzburg an verschiedenen Plätzen verteilt. Jemand hat mir gesagt, dass Lindsey Vonn schon einige Kühe gewonnen hat. Ich habe einige Kuhglocken. Vielleicht können wir ja einen Tausch vornehmen.“
(Aufgezeichnet von Birgit Egarter/APA aus Adelboden)
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