Rallye: Walkner 2 - Reaktion Kinigadner

La Paz (APA) - Matthias Walkner war zunächst zur Erstversorgung in das Krankenhaus von Uyuni gebracht worden, dem Startort der siebenten Eta...

La Paz (APA) - Matthias Walkner war zunächst zur Erstversorgung in das Krankenhaus von Uyuni gebracht worden, dem Startort der siebenten Etappe. Laut Heinz Kinigadner seien die Ärzte dort wegen des Unfalls des französischen Auto-Teilnehmers Lionel Baud mit tödlichem Ausgang für einen 63-jährigen Zuschauer blockiert gewesen, Walkner daher nach langer Wartezeit nach La Paz geflogen worden.

„Ein etwas turbulenter Tag, wo der Matthias leider der Leidtragende war“, berichtete Kinigadner aus dem Biwak in Salta. „Für mich war er eigentlich schon ungewöhnlich sicher unterwegs. Ich habe mir aber dann gedacht, okay, vielleicht hat er schon so ein gutes Auge und Gespür fürs Gelände. In der zweiten Woche wären eigentlich erst die Etappen mit schwierigerer Navigation gekommen, wo er dann seine Stärke hätte ausspielen können.“

Der 54-Jährige hätte Walkner daher gute Chancen sogar auf den Gesamtsieg gegeben. Nach Platz 15 im Prolog mit geringem Rückstand und der wetterbedingten Absage der ersten Etappe hatte sich Walkner ab dem zweiten Teilstück in der Gesamtwertung immer in den Top sechs und damit in Kontakt zur Spitze gehalten. Auf die siebente Etappe war er als bereits Gesamt-Dritter gegangen.