Ein Bungalow mit viel Platz und Aussicht

Einen Altbestand so umzubauen, dass dessen ursprünglicher Charme trotz moderner Großzügigkeit und Technik nicht verloren geht, erfordert viel Einfühlungsvermögen und Mut zur Veränderung.

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Von der Straße aus wirkt das Haus von Andreas Posner in Seefeld eher unscheinbar.
© Molzer-Sauper

Von Caterina Molzer-Sauper

Seefeld –Das Elternhaus des kreativen Bauherrn Andreas Posner war seit jeher als ebenerdiger Bungalow mit großzügigem Untergeschoß konzipiert und steht auf einem leicht geneigten Hanggrundstück mit Blick auf die Bergwelt rund um Seefeld. Der Garten wird gemeinsam mit der Verwandtschaft im benachbarten Wohnhaus genützt.

Posner wollte das Gebäude sanieren und ausbauen, den geeigneten Planer fand er dafür in Alfred Stecher vom Büro ARTECH. „Ich wollte unbedingt das in die Jahre gekommene Hallenbad im Untergeschoß loswerden und dafür Platz für eine Einliegerwohnung schaffen. Außerdem war mir eine großzügige Öffnung des Wohnraumes mit viel Licht und Leichtigkeit ein großes Anliegen“, schildert der Bauherr.

Der Umbau sollte außerdem barrierefrei und energieeffizient sein – eine große Herausforderung für Planer Stecher: „Viele Gespräche, ein gut funktionierendes Netzwerk und ein äußerst kreativer Bauherr haben sehr zur gelungenen Umsetzung des Projektes beigetragen. Dach, Fenster und Haustechnik wurden neben der Optik komplett erneuert, um den modernsten Anforderungen zu genügen.“

Die Natur wurde durch die großzügigen Verglasungen direkt ins Haus geholt und so strahlt es heute in neuem Glanz, gepaart mit modernster Technik.
© Molzer-Sauper

Der zentrale Bereich des Hauses wurde völlig neu gestaltet. Der Koch-Ess-Bereich öffnet sich nun über eine Rundung mit großen Glasfronten nach außen. Direkt an diesen Bereich schließt ein gemütlicher Raum zum Entspannen und Zurückziehen an.

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Die edle Einrichtung und die hochwertigen Materialien der Oberflächen werden durch ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept zusätzlich akzentuiert, wobei auch die ausgewählten Deko-Elemente sofort ins Auge stechen.

Die Zubauten im Erdgeschoß sind in Holzbauweise ausgeführt, die erdberührten Teile im Untergeschoß sind massiv gebaut. In diesem Bereich sind neben der Einliegerwohnung der Weinkeller und die Haustechnik (Erdwärme mit Tiefenbohrung) samt Nebenräumen untergebracht.

Je nach Blickwinkel zeigt das Gebäude ein völlig anderes Gesicht. Von der Straße aus scheint man sich einem kleinen, unscheinbaren Haus zu nähern, vom Garten aus zeigt sich die wahre Größe und Qualität des Gebäudes. Die Terrasse dient als Erweiterung des Wohnbereiches und bietet neben dem Gemeinschaftsgarten einen ganz privaten Außenbereich.

Vom Garten aus beeindruckt die Rundung mit der großen Glasfront.
© Molzer-Sauper

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