Motorsport

100.000 Zuschauer und ein Tiroler in Daytona

Tirols Motorsport-Routinier Norbert Siedler steht nach einem Jahr Pause wieder in Daytona am Start.
© Park Place Motorsports

Beim 24-h-Rennen in Daytona feiert Norbert Siedler ein doppeltes Comeback.

Von Daniel Suckert

Daytona –Schon vor seiner Abreise Richtung USA Anfang der Woche sah man dem Tiroler PS-Routinier die Freude auf das Daytona-Abenteuer an. „Das ist immer was besonders, egal wie alt man ist“, meinte der Wildschönauer mit einem Lächeln. 100.000 Zuschauer an drei Tagen und Stars aus der Nascar- und IndyCar-Serie – PS-Herz, was willst du mehr? Einzig das Fragezeichen hinter der Konkurrenzfähigkeit des GT3-Porsche brachte den Tiroler vor dem samstägigen Renn-Auftritt ins Grübeln.

Zurück in Daytona, zurück in einem Porsche – Siedler feiert am Nordamerikanischen Kontinent ein doppeltes Comeback. Der Routinier wird einer von fünf Österreichern in Übersee sein. Der berühmteste Vertreter heißt Ex-Formel-1-Pilot Alexander Wurz (Prototype-Klasse). Tirols Aushängeschild startet in der GT-Klasse und in einem neuen Porsche 911 Boliden. Die anderen rotweißroten Fahrer sind Thomas Gruber (Prototype), Franz Konrad und der Sohn des dreifachen Formel-1-Champion Mathias Lauda (beide GT-Klasse).

„Das Team (Park Place Motorsports, Anm.) ist super, die haben im Vorjahr hier gewonnen. Aber heuer haben alle ein neues GT3-Auto bauen müssen, darum wissen wir einfach noch nicht, was kommt“, musste der Familienvater zugeben. „Aber die Zusammenarbeit mit dem Park Place war vor zwei Jahren schon sehr gut. Es ist eine sehr professionelle Mannschaft, sie verfügen über jede Menge Know-how.“

Mit im Team sind die Amerikaner Patrick Lindsey und Matthew McMurry, sowie der deutsche Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister. Insgesamt darf sich Siedler auf sieben Stunden Fahrzeit hinter dem Steuer freuen. Siedler: „Das Fahrzeug ist in jedem Fall ein großer Fortschritt zum alten. Wir hoffen, dass wir von Kinderkrankheiten verschont bleiben und um ein gutes Ergebnis kämpfen können.“

Trotz des möglichen Defektteufels rechnen sich Siedler und Co. auf alle Fälle Siegchancen aus. Die Fahrerpaarung sollte das, laut Siedler, durchaus hergeben.

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